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Neben der Bestandsdatenerfassung des Verkehrsraumes und dessen Ausstattung (z.B. Schilder, Ampeln oder auch Durchfahrtshöhen) und der baulichen Anlagen werden auch die Straßenzustände bei der Befahrung von hochauflösenden digitalen Farbkameras photogrammetrisch aufgenommen, sowie auf dem georeferenzierten Farbvideos festgehalten. Optional können mit einem Laserscanner z.B. Brückenbauwerke dokumentiert werden.
Bei der Zustandsdatenerfassung der Straßen werden die verschiedenen Schadensmerkmale entsprechend den Empfehlungen für das Erhaltungsmanagement für Innerortsstraßen (E EMI 2003) erfasst und bewertet.
Zu den Schäden, die im Zuge der visuellen Zustandserfassung ermittelt werden, zählen: - Spurrinnen
- allg. Unebenheiten
- Risse
- sonst. Oberflächenschäden
- Flickstellen/Ausbrüche
für die ebenfalls die Ausprägungsgrade für die jeweiligen Abschnitte bestimmt werden. Daraus werden Gebrauchs-, Zustandswerte etc. berechnet und anschließend erfolgt die Zuweisung zu den 5 Schadensklassen der E EMI 2003. Dies stellt nicht nur die Grundlage für die Erhaltungsmaßnahmen dar, sondern dient gleichzeitig der Berechnung der Positionen für das aktuelle Infrastrukturvermögen in der Eröffnungsbilanz.
Im Ergebnis entsteht ein objektives Bild der Straßenzustände. Hierbei werden nicht nur die gemittelten Abschnittswerte, sondern auch extreme, punktuelle Einzelschäden erfasst. Durch die flächendeckend verfügbaren Bilder sind die Schäden nachvollziehbar dokumentiert. Im Rahmen der Qualitätssicherung werden die Ergebnisse im Feldvergleich kontrolliert.
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